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"Die Silvesterparty"

von

Sascha Eibisch

 

Josef Habermann, ein fleißiger Mitarbeiter, wird von seinem Chef belohnt. Dieser gibt ihm die Möglichkeit, den Jahreswechsel samt Frau und Tochter in idyllisch malerischer Alpenatmosphäre zu verbringen. Er stellt ihm seine großräumige Berghütte für die Tage rund um Silvester zur Verfügung. Geplant ist ein gemütliches Beisammensein im kleinen Familienkreis fernab dem hektischen Treiben der Städte. Doch so recht erholsam ist der Aufenthalt dort nicht. Kaum hat sich die Familie in Vorfreude schwelgend niedergelassen, wird ihre Ruhe prompt gestört.

Bei den unangekündigten „Gästen“ handelt es sich um Mark Faltinger, den Sohn von Josefs Chef und dessen Freundin Vivien. Die beiden wussten nichts von dieser Belohnung für Josef und waren davon ausgegangen, dass die Hütte über die Feiertage leer steht. Mark wollte mit seiner Angebeteten Silvester in trauter Zweisamkeit und idyllischer Abgeschiedenheit auf der Alm zu verbringen. Als sich dieses Missverständnis nun doch geklärt hat und er gerade dabei ist, sich freundlich zu verabschieden, fährt ihm jedoch seine Freundin in die Parade. Sie weigert sich notorisch zu gehen und stichelt Mark penetrant dazu an, auf sein Hausrecht zu pochen und die Habermanns vor die Hüttentür zu setzten. Grund für ihr zickiges Verhalten ist nicht etwa flammende Liebe zu den Bergen, sondern ihr durch und durch intrigantes Wesen. Nur um der Lust willen, möchte sie den Habermanns das Fest verderben. Doch Mark lässt sich von der schäbigen Art seiner Freundin nicht anstecken und bleibt seiner vernunftbestimmten Linie treu. Zudem zieht ein Schneesturm auf und zwingt ihn und seine Freundin zum Bleiben.

Die ohnehin schon recht angespannte Situation gewinnt an weiterer Turbulenz als plötzlich auch noch Josefs Vater unangekündigt auftaucht. Er sollte eigentlich zuhause bleiben, hatte aber keine Lust auf einen Abend ohne seine Liebsten. Daher ist es seinem Sohn spontan nachgereist. Das kecke Auftreten des alten Herren erbost Vivien, die ohnehin schon von der Gesamtsituation frustriert und bis auf die Knochen gereizt ist. Sie entschließt sich zum Handeln. Mit dem Aufruhr, den sie nun veranstaltet, legt sie jedoch den Grundstein für ihr eigenes Verderben. Genervt von ihren Intrigen wendet sich Mark immer mehr von ihr ab. Dabei keimt in ihm immer mehr die Sympathie und das Interesse für Josefs Tochter Katja auf. Erfüllt von Neid auf die Nebenbuhlerin ist Vivien nun zum Äußersten bereit. Sie schmiedet einen teuflisch gemeinen Plan.

Doch die von ihr in die Wege geleitete Bösartigkeit verfehlt ihr Ziel und schlägt am Ende bumerangartig auf sie zurück. Nicht zuletzt dank des listigen Großvaters bewahrheitet sich das alte Sprichwort:

"Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."

 

 

 

 

 

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